Die alte "DJK- Musik" ab 1928

Die DJK (Deutsche Jugendkraft) Dossenheim begann im Jahr 1928 mit der Anschaffung von Musikinstrumenten. Schnell fanden sich junge Männer, die das Spielen dieser bald beherrschten. Die DJK als katholische Vereinigung unterstützte mit diesen Instrumenten die katholische Pfarrgemeinde Dossenheim zu verschiedenen Anlässen, zum Beispiel an Fronleichnam oder an Weihnachten mit Turmblasen.

Nachdem jedoch die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen hatten, wurden konfessionelle Vereinigungen in Deutschland verboten. Auch die DJK wurde daher aufgelöst. (mehr)

Die alte DJK- Musik ab 1928
Der Neuanfang

Der Neuanfang

Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs war das Verbot zwar aufgehoben, doch Schwierigkeiten blieben: Im Krieg waren viele ehemalige Mitglieder der Kapelle gefallen oder wurden vermisst, außerdem waren die von den Nationalsozialisten beschlagnahmten Instrumente teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Trotz dieser widrigen Umstände wurden bald wieder die ersten Stücke geprobt.

Leider kam es in dieser Zeit zu einem Bruch innerhalb der Musikabteilung und die meisten Musiker der Vorkriegsgeneration verließen die Kapelle. (mehr)

Die "neue" Kapelle

Nach 1950 sammelten sich wieder junge Leute, um zu musizieren. Viele von ihnen wurden langjährige Mitglieder und prägten den Verein über Jahrzehnte.

In diesen Jahren beschloss die Kirchenleitung, dass Mitglieder der „Katholischen Jugend“, der die Kapelle angehörte, unverheiratet und nicht älter als 35 Jahre sein dürften.

Dadurch ergab sich ein Problem für die Musikabteilung:
Die „Jugend“ gab es in der bisherigen Form nicht mehr, was sollte mit der Musikabteilung geschehen? Nach häufigen Namenswechseln (unter anderem hieß sie „Musikabteilung der katholischen Jugend“ und „Musikkapelle der katholischen Mannesjugend“) fand sie zu Beginn der sechziger Jahre als „Katholische Pfarrmusik“ ihren festen Platz innerhalb der Pfarrei. (mehr)

Die Pfarrmusik

Die "Pfarrmusik"

Als solche konnte sich die Kapelle in der Gemeinde weiter etablieren. Trotz vieler Zu- und Abgänge in dieser Zeit verbreiteten die relativ wenigen Musiker mit ihren Auftritten bei verschiedenen Veranstaltungen viel Freude.

Spätestens seit Beginn der siebziger Jahre begann das Repertoire sich entscheidend zu verändern:
Anstatt sich auf die traditionellen Märsche, Polkas und Walzer zu beschränken, wurden zunehmend moderne Stücke, aber auch Festliches wie Ouvertüren oder Choräle eingeübt. (mehr)

Die Achtziger Jahre

Nach dem Engagement von Peter Fontius als Dirigent der Kapelle im Jahre 1984 konnte die musikalische Qualität der Pfarrmusik deutlich gesteigert werden, wodurch die Kapelle immer mehr neue Musiker dazugewann. Hinzu kamen von Mitgliedern der Pfarrmusik selbst ausgebildete Jugendliche, die sich ebenfalls dem Orchester anschlossen, darunter auch die ersten weiblichen aktiven Musiker. (mehr)

Die Achtziger Jahre
Die Neunziger

Die Neunziger

Mit dem Beitritt zum "Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V." und dem Eintrag der „Musikkapelle der katholischen Pfarrgemeinde Dossenheim 1950“ in das Vereinsregister im April 1994 wurde die Struktur verändert. Unter anderem wurde eine erweiterte Vorstandschaft gewählt,  eine eigene Satzung geschaffen sowie die ersten passiven Mitglieder aufgenommen.

Mit dem neuen Dirigenten Alexander Hofmann wurde zudem im St. Augustinusheim in Dossenheim erstmals ein Konzert veranstaltet. (mehr)