Herzlich Willkommen auf der Homepage der Musikkapelle der katholischen Pfarrgemeinde Dossenheim e.V.

Die nächsten Termine

  • 25.11.2018 : Kirchenkonzert - kath. Kirche Dossenheim
  • 02.12.2018 : Adventsmarkt - Dossenheim
  • 09.12.2018 : Weihnachtsmarkt - Ladenburg
  • 24.12.2018 : Gottesdienst zum Heiligen Abend - Dossenheim

Pfarrmusik

Grandioses Frühjahrskonzert

Es ist der vergangene Sonntag, kurz nach 18 Uhr als das Anfängerorchester auf der Bühne der Jahnhalle Dossenheim Platz nimmt. Die minimale Zeitverzögerung ergibt sich daraus, dass sich doch mehr Besucher als erwartet auf den Weg gemacht hatten und noch schnell ein paar zusätzliche Stühle gestellt werden müssen, sodass jeder ein Plätzchen finden kann. Unter der Leitung von Andreas Müller eröffnen die jungen Musiker und Musikerinnen mit dem aus "Mary Poppins" bekannten "Superkalifragilistikexpialigetisch" den Konzertabend. Es ist ein sicherer und schwungvoller Auftakt.

Während unser 1. Vorsitzender Jürgen Merkel die Gäste des heutigen Abends begrüßt, macht sich das Jugendorchester spielbereit. Dirigiert von Florian Wolf erklingt "Writing´s on the wall", der epische Titelsong des James Bond Films "Spectre". Kleine Verschnaufpause für die Musiker und Musikerinnen, während unser Moderatorenteam Petra Scheltwort und Burkhard Wolf das zweite Stück des Jugendorchesters ankündigt. Unter der Leitung von Miriam Reinhard spielt das Jugendorchester "The Lion King", ein abwechslungsreiches Medley aus den bekanntesten Stücken aus dem Disneyfilm "König der Löwen". Der starke Auftritt wird mit Applaus belohnt.

Mit dem fanfarenartigen "The Olympic Spirit" steigt das Hauptorchester musikalisch in den Abend ein. Es ist das Eröffnungsstück der Olympischen Spiele 1988 in Seoul, als Jürgen Klinsmann noch in der olympischen Fußballnationalmannschaft spielte. Ganz im Gegensatz dazu steht das folgende Stück "Der Lehrmeister" von Robert Sheldon. Ganz zart und unscheinbar fängt dieses Stück an, um sich dann mit einer kurzen Pause der Ruhe kontinuierlich zu einem furiosen Ende zu steigern. Und temperamentvoll und stürmisch geht es direkt weiter, denn im folgenden Stück "Einherjar" vertonte Jeremy Bell die Welt der nordischen Mythologie rund um Odin und die Walküren. Man kann durch die energische und rhythmisch scharf akzentuierte Musik die blutigen Schlachten und unerbittlichen kriegerischen Auseinandersetzungen deutlich vor sich sehen. Weiter geht es mit dem Titel "To seek the glorious", der alle dazu einlädt dem Herrlichen und Wunderbaren dieser Welt nachzuspüren. Vielfältig ist sie, unsere Welt, und so beinhaltet dieses Stück einige anspruchsvolle Taktwechsel. Die Zuhörer kommen in den Genuss eines wunderschönen, lyrischen Trompetensolos, das an den Flug eines Adlers erinnert, der majestätisch am Himmel schwebt und mit seinen scharfen Augen auf die Welt blickt. "To seek the glorious" endet mit einem hymnischen Teil, in dem sich Johann Sebastian Bachs Kantate 140 "Wachet auf, uns ruft die Stimme" versteckt. Das letzte Stück vor der Pause stammt von unserem Haus- und Hofkomponisten Jacob de Haan, der uns zum Jubiläumjahr "The White Stone" komponiert hatte. In "The Saint and the City" verarbeitet de Haan anspruchsvoll den Choral "Laudate Dominum". Erzählt wird die Geschichte von einem Kampf des Erzengels Michael mit einem Drachen. Nach der ruhmreich gewonnenen Schlacht brauchen Musiker und Zuhörer erstmal eine kleine Pause. Glücklicherweise stehen die vielen Helfer und Helferinnen des Vergnügungsausschuss mit Speis und Trank bereit.

Es ist inzwischen kurz nach halb acht, als es wieder leise wird und jeder auf seinen Platz zurückkehrt. Eine Polka gehört traditionell ins Programm des Frühjahrskonzerts und so eröffnet das Hauptorchester mit der Polka "Böhmische Liebe" von Mathias Rauch den zweiten Teil. Im Anschluss erklingt wieder ein Medley, nämlich "The Symphonic Gershwin". Dieses Stück ist von Warren Barker arrangiert worden und enthält alle bekannten Melodien George Gershwins, eines bekannten US-amerikanischen Komponisten. Wer sich in der Jazz-Szene auskennt, dem sind die folgenden Ausschnitte aus "Rhapsody in Blue", "An American in Paris" und "Cuban Overture" sicher nicht fremd. Und auch das nächste Stück stammt aus der Feder eines amerikanischen Komponisten und Flügelhornisten. Chuck Mangione schrieb mit "Children of Sanchez" den Soundtrack zum gleichnamigen Film, für den er auch einen Grammy erhielt. "Children of Sanchez" ist ein tolles, bildgewaltiges und melodiöses Stück Filmmusik. Verschiede Solisten kommen zum Zug, unter anderem Horn, Percussion, Glockenspiel, Saxophon und Trompete. Um den Abend abzurunden, fehlt jetzt eigentlich nur noch eines, nämlich etwas Bigbandmusik alla Glenn Miller und Co.. Mit "Big Band Tribute", ebenfalls wieder arrangiert von Warren Barker, erklingt ein Medley vieler berühmter Jazz-Standards. Das offizielle Programm ist nun beendet und das Publikum klatscht, sodass die Pfarrmusik mit dem fetzigen "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", bekannt aus dem gleichnamigen Film von 1965, als Zugabe nachlegt. Weiterhin Applaus. Das Jugendorchester kommt nach vorne und bezieht rechts und links vor der Bühne Aufstellung und gemeinsam wird mit "Rockin Robin" zur zweiten Zugabe aufgespielt. Das Publikum klatscht begeistert mit. Es gibt Standing Ovations und so erklingt noch einmal ein Teil aus "Children of Sanchez" als ultimativer Ohrwurm für den Heimweg.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses fantastischen Abends beigetragen haben. Allen voran unseren Dirigenten Miriam Reinhard, Andreas Müller, Florian Wolf und Robin Pfeifer für die Stückauswahl und ihre Engelsgeduld bei der teils nervenaufreibenden Probenarbeit, unseren beiden Vorständen Jürgen Merkel und Markus Rich, dem Vergnügungsausschuss mit seinen Helfern und Helferinnen, unserem Moderatorenteam Petra Scheltwort und Burkhard Wolf, unserem Kamerateam Andreas Neumann und Christian Meier und last but not least natürlich bei Ihnen allen, die Sie zu unserem Konzert gekommen sind und uns durch den Abend getragen haben.

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Kirchenkonzert

Eigentlich muss über unser Kirchenkonzert am vergangenen Sonntag in der katholischen Kirche nicht groß berichtet werden. Da die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war, nehmen wir an, dass Sie sich alle auf den Weg gemacht hatten, um den Abend mit uns zu erleben. Vielen Dank schon an dieser Stelle für ihre Begeisterung und ihren Applaus, die uns durch den Abend getragen haben! Trotzdem möchten wir versuchen mit einem kleinen Bericht all denjenigen, die sicher gerne gekommen wären, aber leider verhindert waren, einen Einblick in den Konzertabend zu geben. Fast ganz pünktlich um 18 Uhr begrüßte unser 1. Vorsitzender Jürgen Merkel das Publikum und kündigte unser Jugendorchester an, das unter Leitung von Florian Wolf den Abend mit "Let it go", bekannt aus dem Disneyfilm "Die Eiskönigin", grandios eröffnete. Nahtlos ging es weiter. Ensembles, die extra für diesen Abend gegründet worden waren, hatten an verschieden Plätzen in der katholischen Kirche Stellung bezogen und wechselten sich mit ihren Darbietungen ab. So konnte das Publikum die unterschiedlichen Klangfarben der einzelnen Instrumentengruppen einmal herausgelöst aus dem Orchesterklang genießen. Als letztes Ensemble war "Dossenheim Brass" zu hören. Ohne Pause schloss sich der "zweite Teil" des Konzerts an. Vor dem Altar hatte nun das Gesamtorchester unter der Leitung von Robin Pfeifer Platz genommen und begann seinen Auftritt mit der majestätischen "Liadov Fanfare" von Brian Beck. Mit "The Lost Chord" von Sir Arthur Sullivan, der in diesem Stück den nahenden Tod seines Bruders verarbeitet, ging es ruhiger weiter. Ganz im Gegensatz dazu stand die folgende, als bekanntestes Orgelstück ursprünglich von Johann Sebastian Bach komponierte, "Toccata und Fuge". Statt mit 2 Händen und 2 Füßen, wie es an der Orgel üblich ist, wurde das Stück mit 92 Händen und ganz ohne Füße vorgetragen. Mit Clint Mansells "Lux aeterna", der episch-dramatischen Titelmusik des Films "Requiem for a dream" schritt der Abend voran. Das folgende "Praise the Lord" von Michel van Delft, eine Bearbeitung des bekannten "Lobe den Herren", passte als kirchliches Loblied perfekt ins Konzertprogramm. Doch ohne einen "Schlusssegen" wollte die Pfarrmusik ihre Zuhörer nicht in den kalten Novemberabend entlassen und so wurde gemeinsam mit dem Jugendorchester, das sich rechts und links der Gesamtkapelle aufgestellt hatte, mit Ivo Kouwenhovens "Blessing" zum Abschied aufgespielt. Nach Standing Ovations schloss sich das bekannte "You raise me up", ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung des Jugendorchesters, als Zugabe an und weil das Publikum im Anschluss noch immer klatschend dastand, wurde nochmals, diesmal als Finale "Praise the Lord" gespielt. Vielen Dank an alle Helfer, die an der Vorbereitung und Durchführung des Abends beteiligt waren, vorallem an den Vergnügungsausschuss für die Bewirtung, an Patrick Seibert und Luis Lefken für die Moderation und an unsere Dirigenten Miriam Reinhard, Florian Wolf und Robin Pfeifer für die erfolgreiche Probenarbeit!

Ausflug zum 20. Landesmusikfestival in Horb am Neckar

Gemeinsame (Frei-)Zeit fernab der freitäglichen Proben ist kostbar und selten und so entstand die Idee zum 20. Landesmusikfestival ins ca. 166km entfernte Horb am Neckar zu fahren. Wir trafen uns am Sonntag bereits um 06:45 Uhr am Raiffeisenplatz in Dossenheim, wo uns bereits der Bus erwartete. Noch etwas müde suchte sich jeder einen Platz und die Reise begann. Nach bisschen mehr als zwei Stunden Busfahrt mit kleinem "Frühstück an Bord" erreichten wir das beschauliche Horb am Neckar. Die Wetterfarbe war vorwiegend grau, aber immerhin regnete es nicht. Die Instrumente wurden ausgeladen und wir machten uns auf den Weg zu unserem Auftrittsort. Dort fand um 10 Uhr mit dem "Sternenmarsch" vierer Kapellen auch die offizielle Eröffnung des Festivals statt. Im Anschluss hatten wir ein wenig Zeit zur freien Verfügung, was die meisten von uns dazu nutzen sich einen kleinen Überblick über Horb und die verschiedenen Veranstaltungsorte zu verschaffen. Denn bei über 15 Bühnen, die in der ganzen Stadt verteilt waren, kann man leicht den Überblick verlieren. Zum Glück hatten wir bereits im Bus einen Stadtplan erhalten, auf dem die Veranstaltungsorte eingezeichnet waren. Um kurz vor 12 Uhr trafen wir uns wieder an "unserer" Bühne und verfolgten den Auftritt der Kapelle, die vor uns an der Reihe war. Nach einer kleinen Umbaupause begannen wir unseren 30-minütigen Auftritt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Blaskapellen hatten wir uns entschieden, etwas lässiger in Jeans und Polo-Shirt und nicht in kompletter Uniform zu spielen, was uns im Vorfeld den ein oder anderen interessierten Blick einbrachte. Doch nicht nur kleidungstechnisch boten wir einen Kontrast; auch mit unserem vergleichsweise modernen Repertoire von Michael Bublés "Sway" über Bruno Mars "Treasure" hoben wir uns deutlich von der allgemein dort viel gespielten, traditionellen Blasmusik mit ihren Märschen und Polkas ab. Es gab viel Applaus und mit "The King of Pop"-einem Michael Jackson Medley- brachten wir sogar den ein oder anderen nicht nur zum Mitklatschen, sondern auch zum Mittanzen. Auch wurden wir mehrfach auf das junge Durchschnittsalter unseres Orchesters angesprochen. Es war ein wirklich gelungener Auftritt, der Spaß gemacht hat. Im Anschluss hatten wir noch ca. vier Stunden Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns um 17:30 Uhr wieder am Bus treffen sollten. In kleineren Gruppen durchstreiften wir Horb und kamen in den Genuss verschiedenster, teilweise sehr ausgefallener Musikstile. Denn neben den verschiedenen Blaskapellen und einer Bigband waren auch viele Chöre, Alphornbläsergruppen oder Akkordeonorchester angereist. Doch auch für das Auge war so einiges geboten, denn die unterschiedlichen Uniformen der einzelnen Musikergruppen verwandelten Horb in ein kleines Farbenmeer. Der Wettergott war auf unserer Seite und so blieb es bis auf einen kleinen Nieselschauer wirklich den ganzen Tag trocken. Gegen 17:30 Uhr trafen wir uns schließlich wieder am Bus und traten die Heimreise an. Leider kamen wir in einen kleinen Stau und so verzögerte sich die Ankunft in Dossenheim etwas. Doch die gute Stimmung und das "Vesper an Bord" ließen auch diesen Stau vorbeigehen und so trafen wir um ca. 20:30 Uhr völlig erledigt in Dossenheim ein.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Bei unseren beiden Vorständen Jürgen Merkel und Markus Rich für die Planung und Organisation des Ausfluges; bei Wilfried Braun und Rolf Pfeifer für die Organisation des Buses und der Verpflegung auf der Hin- und Rückfahrt und bei unserem Dirigenten Robin Pfeifer für die gute Stückauswahl und die Probenarbeit für unseren Auftritt dort. Es war ein langer und anstrengender, aber auch sehr schöner Tag, der viele Eindrücke hinterlassen hat!