Herzlich Willkommen auf der Homepage der Musikkapelle der katholischen Pfarrgemeinde Dossenheim e.V.

Die nächsten Termine

  • 22.04.2018 : Sommertagszug -
  • 29.04.2018 : Konzert - Jahnhalle, Dossenheim
  • 04.05.2018 : Mitgliederversammlung - Augustinusheim Dossenheim
  • 06.05.2018 : Tag der offenen Tür Feuerwehr Dossenheim -
  • 21.05.2018 : Pfingstmontag - Weidlach, Dossenheim

Pfarrmusik

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Kirchenkonzert

Eigentlich muss über unser Kirchenkonzert am vergangenen Sonntag in der katholischen Kirche nicht groß berichtet werden. Da die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war, nehmen wir an, dass Sie sich alle auf den Weg gemacht hatten, um den Abend mit uns zu erleben. Vielen Dank schon an dieser Stelle für ihre Begeisterung und ihren Applaus, die uns durch den Abend getragen haben! Trotzdem möchten wir versuchen mit einem kleinen Bericht all denjenigen, die sicher gerne gekommen wären, aber leider verhindert waren, einen Einblick in den Konzertabend zu geben. Fast ganz pünktlich um 18 Uhr begrüßte unser 1. Vorsitzender Jürgen Merkel das Publikum und kündigte unser Jugendorchester an, das unter Leitung von Florian Wolf den Abend mit "Let it go", bekannt aus dem Disneyfilm "Die Eiskönigin", grandios eröffnete. Nahtlos ging es weiter. Ensembles, die extra für diesen Abend gegründet worden waren, hatten an verschieden Plätzen in der katholischen Kirche Stellung bezogen und wechselten sich mit ihren Darbietungen ab. So konnte das Publikum die unterschiedlichen Klangfarben der einzelnen Instrumentengruppen einmal herausgelöst aus dem Orchesterklang genießen. Als letztes Ensemble war "Dossenheim Brass" zu hören. Ohne Pause schloss sich der "zweite Teil" des Konzerts an. Vor dem Altar hatte nun das Gesamtorchester unter der Leitung von Robin Pfeifer Platz genommen und begann seinen Auftritt mit der majestätischen "Liadov Fanfare" von Brian Beck. Mit "The Lost Chord" von Sir Arthur Sullivan, der in diesem Stück den nahenden Tod seines Bruders verarbeitet, ging es ruhiger weiter. Ganz im Gegensatz dazu stand die folgende, als bekanntestes Orgelstück ursprünglich von Johann Sebastian Bach komponierte, "Toccata und Fuge". Statt mit 2 Händen und 2 Füßen, wie es an der Orgel üblich ist, wurde das Stück mit 92 Händen und ganz ohne Füße vorgetragen. Mit Clint Mansells "Lux aeterna", der episch-dramatischen Titelmusik des Films "Requiem for a dream" schritt der Abend voran. Das folgende "Praise the Lord" von Michel van Delft, eine Bearbeitung des bekannten "Lobe den Herren", passte als kirchliches Loblied perfekt ins Konzertprogramm. Doch ohne einen "Schlusssegen" wollte die Pfarrmusik ihre Zuhörer nicht in den kalten Novemberabend entlassen und so wurde gemeinsam mit dem Jugendorchester, das sich rechts und links der Gesamtkapelle aufgestellt hatte, mit Ivo Kouwenhovens "Blessing" zum Abschied aufgespielt. Nach Standing Ovations schloss sich das bekannte "You raise me up", ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung des Jugendorchesters, als Zugabe an und weil das Publikum im Anschluss noch immer klatschend dastand, wurde nochmals, diesmal als Finale "Praise the Lord" gespielt. Vielen Dank an alle Helfer, die an der Vorbereitung und Durchführung des Abends beteiligt waren, vorallem an den Vergnügungsausschuss für die Bewirtung, an Patrick Seibert und Luis Lefken für die Moderation und an unsere Dirigenten Miriam Reinhard, Florian Wolf und Robin Pfeifer für die erfolgreiche Probenarbeit!

Ausflug zum 20. Landesmusikfestival in Horb am Neckar

Gemeinsame (Frei-)Zeit fernab der freitäglichen Proben ist kostbar und selten und so entstand die Idee zum 20. Landesmusikfestival ins ca. 166km entfernte Horb am Neckar zu fahren. Wir trafen uns am Sonntag bereits um 06:45 Uhr am Raiffeisenplatz in Dossenheim, wo uns bereits der Bus erwartete. Noch etwas müde suchte sich jeder einen Platz und die Reise begann. Nach bisschen mehr als zwei Stunden Busfahrt mit kleinem "Frühstück an Bord" erreichten wir das beschauliche Horb am Neckar. Die Wetterfarbe war vorwiegend grau, aber immerhin regnete es nicht. Die Instrumente wurden ausgeladen und wir machten uns auf den Weg zu unserem Auftrittsort. Dort fand um 10 Uhr mit dem "Sternenmarsch" vierer Kapellen auch die offizielle Eröffnung des Festivals statt. Im Anschluss hatten wir ein wenig Zeit zur freien Verfügung, was die meisten von uns dazu nutzen sich einen kleinen Überblick über Horb und die verschiedenen Veranstaltungsorte zu verschaffen. Denn bei über 15 Bühnen, die in der ganzen Stadt verteilt waren, kann man leicht den Überblick verlieren. Zum Glück hatten wir bereits im Bus einen Stadtplan erhalten, auf dem die Veranstaltungsorte eingezeichnet waren. Um kurz vor 12 Uhr trafen wir uns wieder an "unserer" Bühne und verfolgten den Auftritt der Kapelle, die vor uns an der Reihe war. Nach einer kleinen Umbaupause begannen wir unseren 30-minütigen Auftritt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Blaskapellen hatten wir uns entschieden, etwas lässiger in Jeans und Polo-Shirt und nicht in kompletter Uniform zu spielen, was uns im Vorfeld den ein oder anderen interessierten Blick einbrachte. Doch nicht nur kleidungstechnisch boten wir einen Kontrast; auch mit unserem vergleichsweise modernen Repertoire von Michael Bublés "Sway" über Bruno Mars "Treasure" hoben wir uns deutlich von der allgemein dort viel gespielten, traditionellen Blasmusik mit ihren Märschen und Polkas ab. Es gab viel Applaus und mit "The King of Pop"-einem Michael Jackson Medley- brachten wir sogar den ein oder anderen nicht nur zum Mitklatschen, sondern auch zum Mittanzen. Auch wurden wir mehrfach auf das junge Durchschnittsalter unseres Orchesters angesprochen. Es war ein wirklich gelungener Auftritt, der Spaß gemacht hat. Im Anschluss hatten wir noch ca. vier Stunden Zeit zur freien Verfügung, bevor wir uns um 17:30 Uhr wieder am Bus treffen sollten. In kleineren Gruppen durchstreiften wir Horb und kamen in den Genuss verschiedenster, teilweise sehr ausgefallener Musikstile. Denn neben den verschiedenen Blaskapellen und einer Bigband waren auch viele Chöre, Alphornbläsergruppen oder Akkordeonorchester angereist. Doch auch für das Auge war so einiges geboten, denn die unterschiedlichen Uniformen der einzelnen Musikergruppen verwandelten Horb in ein kleines Farbenmeer. Der Wettergott war auf unserer Seite und so blieb es bis auf einen kleinen Nieselschauer wirklich den ganzen Tag trocken. Gegen 17:30 Uhr trafen wir uns schließlich wieder am Bus und traten die Heimreise an. Leider kamen wir in einen kleinen Stau und so verzögerte sich die Ankunft in Dossenheim etwas. Doch die gute Stimmung und das "Vesper an Bord" ließen auch diesen Stau vorbeigehen und so trafen wir um ca. 20:30 Uhr völlig erledigt in Dossenheim ein.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken: Bei unseren beiden Vorständen Jürgen Merkel und Markus Rich für die Planung und Organisation des Ausfluges; bei Wilfried Braun und Rolf Pfeifer für die Organisation des Buses und der Verpflegung auf der Hin- und Rückfahrt und bei unserem Dirigenten Robin Pfeifer für die gute Stückauswahl und die Probenarbeit für unseren Auftritt dort. Es war ein langer und anstrengender, aber auch sehr schöner Tag, der viele Eindrücke hinterlassen hat!

Frühjahrskonzert war ein voller Erfolg!

Am vergangenen Samstag fand in der Jahnhalle Dossenheim das alljährliche Frühjahrskonzert der Pfarrmusik statt. Mit dem fetzigen Stück "Let´s rock" von Michael Sweeney eröffnete unser Anfängerorchester, das zum ersten Mal bei einem Konzert dabei war, den Abend. Das Jugendorchester unter der Leitung von Miriam Reinhard und Florian Wolf schloss sich an. Mit dem bekannten “Wilhelm Tell” von Giachino Rossini und dem mit einem Trompetensolo beginnenden Stück “Give me some soul” von Ennio Salvere begeisterte das Jugendorchester die voll besetzte Jahnhalle.

Während Jürgen Merkel, unser 1. Vorsitzender, die Zuhörer mit einer kurzen Rede begrüßte, machte sich die große Kapelle spielbereit.

Mit dem tänzerisch-leichten Stück “Odilia” von Jacob de Haan begann das Gesamtorchester unter der Leitung von Robin Pfeifer seinen Auftritt. Es folgte ein Auszug aus Antonin Dvoraks gewaltiger "Symphonie Nr. 9", die auch als die Sinfonie “Aus der Neuen Welt” bekannt ist. Mit den abwechslungsreichen “Cahaba Dances” von Johnnie Vinson und den poetischen “Highlights from Robin Hood” von Michael Kamen näherte sich der erste Teil des Konzerts langsam seinem Ende. Vor der Pause musste allerdings noch der epische Kampf von Gut und Böse, vertont in dem imposanten Stück “Of Heros and Demons” von Rob Romeyn, ausgefochten werden. Und so wurde es nach gewonnener Schlacht und mit den Triumphfanfaren im Ohr Zeit für eine kurze Pause. Der Vergnügungsausschuss hatte Getränke und kleine Snacks vorbereitet, sodass sich alle etwas stärken konnten.

Der zweite Teil des Konzerts begann mit der beschwingten Polka “Augenblicke” von Martin Scharnagl, deren Noten uns von einem ehemalig aktiven Mitglied geschenkt worden waren und der ebenfalls an diesem Abend zum Zuhören im Publikum saß. Mit "Swing´s the Thing" von Warren Barker folgte ein kleiner Ausflug in die goldene Zeit des Swing. Als nächster Programmpunkt standen Ehrungen an. Günther Rauchmann, der Vorsitzende des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar, hatte sich extra auf den Weg gemacht, um diese vorzunehmen. Für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Frau Patricia Nübel, Herr Tobias Nübel und Frau Jessica Schug mit der Ehrennadel in Bronze geehrt. Die silberne Ehrennadel für 20 Jahre Vereinzugehörigkeit erhielt Herr Jan Reinhard. Mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant für unglaubliche 50 Jahre Vereinzugehörigkeit wurde Herr Edwin Apfel ausgezeichnet. Mit Chick Coreas “Spain”, das mit einem stimmungsvollen Tenorsaxophonsolo begann, um kurz darauf mit feurigen Latino-Rhythmen zu überraschen, setzte sich das Konzertprogramm fort. Kaum waren wir aus dem temperamentvollen Spanien zurück, entführte die Kapelle die Zuhörer mit “Music for a Darkened Theatre” in die gruselig-schaurige Filmmusik von Danny Elfman. Im Anschluss waren alle zu einem gedanklichen Spaziergang im “MacArthur Park” von Jimmy Webb eingeladen, um dort dem gefühlvollen Trompetensolo zu lauschen. Das Publikum war begeistert und es gab viel Applaus, sodass mit "The White Stone" von Jacob de Haan zur Zugabe aufgespielt wurde. Ein Jahr nach der Uraufführung der Jubiläumshymne, die letztes Jahr auch in der Jahnhalle stattgefunden hatte, erschien uns nichts logischer als sie noch einmal zu präsentieren, zumal sie inzwischen in aller Welt gespielt wird. Danach war unser Publikum so eifrig am Klatschen, dass entschieden wurde, den bekannten “The River Kwai March” zum Besten zu geben. Diesmal benötigten wir allerdings die tatkräftige Unterstützung unseres Jugendorchesters, das sich rechts und links vor der Bühne aufstellte und kräftig die bekannte Melodie mitpfiff.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, ohne die dieser Abend so nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank an Petra Scheltwort und Jochen Schmidt für die liebevolle und informative Moderation des Konzerts, an Sebastian Rode mit Team für die Beleuchtung und natürlich an den Vergnügungsausschuss mit seinen vielen unermüdlichen Helfern und Helferinnen. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere Dirigenten Miriam Reinhard, Florian Wolf und Robin Pfeifer für ihren unermüdlichen Einsatz, die Engelsgeduld und das unerschöpfliche Engagement. Und last but not least möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken, die unser Konzert besucht und den Abend mit uns gefeiert haben!

Doch an Ausruhen nach dem Konzert war erst einmal nicht zu denken: Bereits am nächsten Tag (Sonntag, den 07.05.) waren wir beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Dossenheim zu Gast. Dort durften wir ein Frühshoppenkonzert spielen, was trotz des grauen, nass-kalten Wetters Spaß gemacht hat.

Balderschwang 2017

Die Wetterprognosen waren hervorragend, die Laune auch, als sich die beiden Reisebusse der diesjährigen Balderschwang-Fahrt am 17.2. auf den Weg machten. Leider war uns auch in diesem Jahr der Stau sicher, doch das herausragende Wetter an den nächsten beiden Tagen machten dies mehr als wett! Der neue Lift im Skigebiet wurde ausgiebig getestet, die Hütten rege besucht und den kulinarischen Genüsse, die das Team rund um die Organisatoren Wille Braun und Rolf Pfeifer kredenzten, reichlich zugesprochen.
Es war ein rundum gelungenes Wochenende – ein riesengroßes Dankeschön an die Organisatoren, die nicht nur für Speis‘ und Trank, Hotel und Skipässe sondern auch für das entsprechende Wetter sorgen!